Jasmins Testseite

Absolut ehrlich! Dies ist meine persönliche und ehrliche Produkttestseite. Ich liebe es, neue Produkte zu testen und sie bekannt zu machen. Auch Bücher gehören zu meiner Leidenschaft. Besonders Thriller und Krimis, die für eine Menge Gänsehaut sorgen.

Ich habe bis vor dem festen Glanz Shampoo von Sante noch keine Erfahrungen mit festen Shampoos gemacht. Und für diese Erfahrung bin ich wirklich dankbar, denn ich finde das feste Haarpflegeprodukt einfach klasse. Meine Erwartungen wurden übertroffen, meine Haare fühlen sich beim auswaschen mega sauber und gepflegt an, angefangen von der Kofhaut bis in die Spitzen. Das Shampoo schäumt genau wie flüssige Shampoos, dazu begleitet mich ein herrlich frischer und zarter Duft nach Kokos. Das gute an dem Shampoostück ist ausserdem, dass ich damit hervorragend an die Kopfhaut komme.
Es schäumt mit Wasserkontakt sofort auf und es lässt sich problemlos im Haar verteilen. Ich bin begeistert und gebe eine ganz klare Kaufempfehlung. Diese Erfahrung sollte man sich nicht entgehen lassen. Meine Haare glänzen wie versprochen und sie fühlen sich toll an.


Shampooflasche aus Plastik? Die brauchst du nicht unbedingt zum Waschen deiner Haare. Denn mit Haarseifen oder festen Shampoos gibt es tolle umweltfreundliche Alternativen. Doch ist das nicht alles das selbe?

Hier ein paar Infos: Was sind feste Shampoos?
Was sich hinter einem festen Shampoo - auch Shampoo-Bar genannt - versteckt, ist ziemlich leicht erklärt: Dasselbe wie hinter einem herkömmlichem Shampoo, welchem lediglich das Wasser entzogen wurde. Die trockene Shampoo-Masse wird in Form gepresst und anschließend getrocknet. Die Inhaltsstoffe der beiden Shampoo-Varianten unterscheiden sich daher auch nicht. In beiden Fällen werden Tenside hinzugefügt, der wichtigste Inhaltsstoff eines Shampoos. Denn Tenside lösen Schmutz und Fett und sind somit für die Reinigungswirkung eines Shampoos, sowie den schönen Schaum zuständig. Und was ist nun eine Haarseife? Wie der Name bereits sagt, handelt es sich bei Haarseifen um gesiedete Seifen, welche speziell für die Reinigung deiner Haare und Kopfhaut gedacht sind. Genauso wie herkömmliche Haut- und Handseifen bestehen Haarseifen aus Lauge, Fetten und Ölen mit pflegender Wirkung (zum Beispiel Olivenöl oder Kokosfett), welche beim Herstellungsprozess miteinander verseifen. Dabei bleibt nach der Verseifung ein Teil des eingesetzten Öls in der Seife zurück - die sogenannte Überfettung, welche für die pflegenden Wirkung der Seife zuständig ist. Beim Kauf einer Haarseife solltest du daher auf den Überfettungsgrad der Seife achten. Wenn du eher zu trockenem Haar neigst, solltest Du zu einer Haarseife mit einem höheren Überfettungsgrad greifen. Im Gegensatz dazu sind bei von Natur aus feinem oder schnell fettendem Haar Seifen mit einem niedrigeren Überfettungsgrad besser geeignet. So vermeidest du strähniges, fettiges Haar nach dem Haarewaschen. Allgemein aber gilt bei Haarseifen: Ausprobieren. Falls dir die Haare nach der Haarwäsche zu trocken und spröde vorkommen, kann eine Seife mit höherer Überfettung - und somit mehr Pflege - bessere Ergebnisse erzielen. Apropos: Anders als bei einem festen Shampoo, welches lediglich getrocknet wird, müssen Seifen bis zu sechs Wochen reifen, bevor sie verwendet werden können. Nur so sind sie nicht mehr ätzend.
Wie werden festes Shampoo und Haarseife angewendet? In der Anwendung unterscheiden sich Haarseife und festes Shampoo nur wenig. Beide Produkte können auf zwei unterschiedliche Arten verwenden werden: Du kannst die Produkte entweder zuerst in deinen Händen aufschäumen und den Schaum im Anschluss auf Haare und Kopfhaut verteilen. Oder aber du massierst das feste Shampoo oder die Haarseife sanft direkt über dein nasses Haar. Anschließend das Haar wie gewohnt gründlich mit Wasser ausspülen. Übrigens: Haarseifen enthalten im Gegensatz zu festen Shampoos keine synthetischen Tenside. Daher entsteht bei der Anwendung der Haarseife auch weniger Schaum als bei normalem Shampoo und Shampoo-Stücken. Bei der Anwendung eines festen Shampoos ist es, wie bei herkömmlichen flüssigen Shampoos, meist notwendig im Anschluss noch eine Spülung oder Haarkur zu verwenden, um das Haar ausreichend zu pflegen und kämmbar zu machen. Wer sich für die feste Variante Haarseife entscheidet, der sollte bei der Verwendung Folgendes beachten: Haarseifen besitzen einen leicht basischen ph-Wert, daher empfiehlt sich im Anschluss an die Anwendung, eine sogenannte Saure Rinse durchzuführen. Durch die säurehaltige Lösung wird die aufgeraute Schuppenschicht wieder geglättet, was deinen Haaren einen gesunden Glanz verleiht und sie kämmbarer macht. Aber besonders wenn der lokale Härtegrad des Wassers ziemlich hoch ist, wird eine Saure Rinse benötigt, um die Bildung der "Kalkseife" zu verhindern. Darunter versteht man schwer auswaschbare Rückstände der Seife im Haar, welche dazu führen, dass die Haare strähnig und fettig werden. Nach der Haarwäsche hast du deshalb meist das Gefühl, du hättest deine Haare gar nicht richtig gewaschen. Eine Saure Rinse ist schnell selbst hergestellt. Mische dazu 2 EL Apfelessig oder Zitronensäure mit einem Liter kaltem Wasser und spüle deine mit der Lösung in die noch nassen Haare. Tipp: Wenn das Wasser bei dir daheim sehr kalkhaltig ist, sprich durch den hohen Kalkgehalt eine "Kalkseife" enstehen kann, solltest du die Saure Rinse mit einer größeren Menge Essig anrühren. Mit klarem Wasser musst du die Haare im Anschluss an die Rinse nicht ausspülen. Der Essiggeruch verflüchtigt sich beim Trocknen der Haare von selbst. Eine zusätzliche Pflegespülung brauchst du nicht. Die in der Seife enthaltenen Öle versorgen dein Haar bereits mit Pflege. Zudem benötigst du bei der Umstellung der Haarpflege auf die Nutzung einer Haarseife ein wenig Geduld. Deine Haare müssen sich erst an die neue Art der Haarwäsche gewöhnen, was - je nach Haartyp - einige Tage bis hin zu ein paar Wochen Zeit beanspruchen kann.
Welche Vorteile bieten festes Shampoo und Haarseife? Ein klarer Vorteil beider Haarpflege-Produkte ist, dass es sich hier um plastikfreie Alternativen handelt. Die trockenen Stücke kommen meist mit einer Pappverpackung oder in einer Papierbanderole verpackt, ganz ohne zusätzliches Plastik. Auch sind beide Shampoo-Alternativen ergiebiger als die flüssige Variante. Ein Stück Haarseife oder festes Shampoo entspricht ca. zwei bis drei Shampoo-Flaschen. Somit schonst du nicht nur die Umwelt, sondern auch deinen Geldbeutel. Wichtig: Damit du auch lange Freude an dem Produkt hast, solltest du den Produkten nach der Anwendung die Möglichkeit geben, trocknen zu können. Es empfiehlt sich, eine Ablage mit Löchern zu wählen - oder das Produkt an einer Schlaufe aufzuhängen. Sind Haarseifen oder feste Shampoos dauerhaft Feuchtigkeit ausgesetzt, werden sie weich und lösen sich schneller auf.
Da es sich bei beiden Shampoo-Varianten um trockene, feste Produkte handelt, machen sie auch auf Reisen eine gute Figur. Einerseits musst du dir keine Sorgen darüber machen, ob das Produkt in deinem Koffer ausläuft, andererseits sind die Produkte auch ziemlich leicht und platzsparend. Spannend ist bei den festen Haarpflege-Varianten, dass sie meist vegan sind und es sich um Naturkosmetik handelt. Bei der Herstellung der festen Shampoos und Haarseifen greifen die meisten Hersteller nämlich auf natürliche Inhaltsstoffe zurück und verzichten meist ganz auf Silikone.
Was ist nun besser: Haarseife oder festes Shampoo? Diese Frage kannst nur du selbst beantworten. Wer in einer Region mit sehr kalkhaltigem Wasser zu Hause ist, der greift aus Sorge vor der "Kalkseife" häufiger zu festen Shampoos. Wen die aufwendigere Anwendung einer Haarseife nicht abschreckt, der kann auch diese einmal ausprobieren um für sich selbst die beste feste Alternative zu finden.